Perioden-Synchronisation

Der elektrische Leistungsbezug wird periodisch ermittelt und abgerechnet. Mit wenigen Ausnahmen (UK & Irland) beträgt die Periodendauer europaweit einheitlich 15 Minuten, synchronisiert zur vollen Stunde.

Standardszenario: Synchron-Impuls

Der Versorger oder Messstellenbetreiber stellt den Synchronimpuls bereit. Dieser wird auf die Klemmen 58 + 59 aufgelegt. Der Parameter Synchronisation muss dann auf den Wert „Eingang“ gesetzt werde.

Bei einem Ausfall des externen Synchronimpulses, erfolgt automatisch eine interne Synchronisation.

Alternative A: Interne Synchronisation

Falls kein externer Impuls zur Verfügung steht, kann das System auch intern synchronisiert werden. Der Parameter Synchronisation muss dann auf den Wert „Intern“ gesetzt werden.

VORSICHT

caution

Bei der internen Synchronisation orientiert sich das System an der internen Uhrzeit. Wird diese nicht überwacht und regelmäßig nachgestellt, dann driftet diese unweigerlich weg.

Ein vom Messtellebetreiber abweichende Periode führt auch zu einem abweichenden Periodenwert (Leistung).

Für die Überwachung und Synchronisation der Uhrzeit empfiehlt sich das multimax IGW. Dieses kann über NTP-Server die Einhaltung der Zeit-Synchronität sicherstellen.

Alternative B: Synchronisation über eBus

Wenn das multimax D6 direkt in einem übergeordneten eBus System integriert ist, kann auch der Busmaster über Software-Broadcast die Perioden-Synchronisation übernehmen. Der Parameter Synchronisation muss dann auf den Wert „Bus“ gesetzt werden.