Busmaster
Der Busmaster ist für die Verbindung zu den Mess- und Regelgeräten zuständig. Die Bezeichnungen multisys-BM und Busmaster werden oft synonym verwendet. Allerdings ist das multisys-BM eine Hardware mit installierter Busmaster Software, während Busmaster ausschließlich die Software bezeichnet.
Je nach Lizenzoption können damit jeweils bis zu 300 Geräte verwaltet werden. In der Regel läuft die Busmaster-Software auf speziell für die Aufgabenstellung konzipierter Hardware der multisys Gerätefamilie. Ab der Version 4.7 kann die Software auch auf Kundensystemen installiert werden.
Optional (Lizenzoption) kann der Busmaster auch als OPC-Client und OPC-Server fungieren. Die OPC Server Funktion beschränkt sich jedoch ausschließlich auf die Bereitstellung von Momentan Werten von angeschlossenen eBus Geräten. Sowohl DA, als auch UA wird unterstützt. Als OPC-Client wird die Funktionalität Zählerstandserfassung und Momentanwerte unterstützt.
Folgende Aufgabenstellungen hat der Busmaster:
- Standortbezogene Zuordnung von Messgeräten zur visual energy Topologie.
- Anlage und Konfiguration von Bus-Segmenten.
- Anlage und Konfiguration von Bus-Teilnehmern (eBus / Modbus RTU / Modbus TCP / OPC DA Client / OPC UA Client).
- eBus OPC-Server und / oder Client (Lizenzoption)
- Zeit-Synchronisation: Client für NTP-Zeitserver, Gerätezeiten entsprechend der jeweiligen Standort Zeitzone synchronisieren.
- Energiedaten-Cache: Zyklisches Lesen und Aufbereiten der Energiedaten aus angeschlossenen Messgeräten.
- EDIFACT Client: Beantworten von ORDERS Anfragen mit MSCONS Daten-Antworten.
- Standort bezogene Synchronisation: Schaltgruppen synchronisieren, Zeitpläne ausführen.
Aufgrund der zentralen Aufgabenstellungen der Busmaster sollten Sie über die Monitoring Funktionen deren korrekten Betrieb überwachen.
Eigenschaften
Name/Bezeichnung/Titel | Aussagekräftige Text-Angabe. Die Bezeichnung dient zur Identifikation und Suche und kann jederzeit geändert werden. |
Sprache | Die Auswahl der Sprache dient der sprachspezifischen Anzeige der jeweiligen Objekte. In der Regel wird die Spracheinstellung des angemeldeten Benutzers verwendet. Bei sprachspezifischen Ausgaben durch das System ohne angemeldeten oder zuordenbaren Benutzer wird auf die Spracheinstellung des Projektes bzw. des Standortes zurückgegriffen. |
Zeitzone | Mess- und Energiedaten werden intern in universeller UTC-Zeit verarbeitet und gespeichert. In Auswertungen werden diese dann entsprechend der Zugehörigkeit zu einem Standort oder Projekt in der jeweilige Lokalzeit dargestellt. Diagrammen könnten Kanälen Zeitzonen enthalten. Hier wird deshalb eine Zeitzone in den Diagramm-Eigenschaften festgelegt. |
IP / Name | Text – Eine IP-Adresse oder ein DNS-Name über welche der Busmaster erreichbar ist. |
Protokoll | Auswahl [WCF / MSMQ]
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SMTP-Server | IP-Adresse oder DNS-Name über welche der SMTP-Mailserver erreichbar ist. |
SMTP-Port | Zahl – Port-Nummer des Anschlusses. Standard-Werte:
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SSL-Verschlüsselung | Ja / Nein – Soll SSL-Verschlüsselung verwendet werden? |
Wartezeit / Timeout | Zahl – Zeit in Millisekunden die aus Serververbindung gewartet wird. |
Authentifikation | Ja / Nein – Soll Authentifikation verwendet werden? Wird vom Mail-Server vorgegeben. Bei Verwendung von Authentifikation muss ein Benutzername und ein Passwort angegeben werden. |
Absender | Text – Gültige E-Mail-Adresse, welche als Absender-Adresse vom System verwendet wird. Um Rückantworten zu vermeiden, bieten sich die Einrichtung von donotreply@ Postfächern auf der Mail-Server Seite an. |
Empfänger | Text – Gültige E-Mail-Adressen, welche als Empfänger-Adressen vom System verwendet werden. Die einzelnen Adressen können mittels Semikolons getrennt werden. |